Jess Thom
Biscuits Without Borders: An Open Conversation
Gespräch
Oktober 27 | 12.00 Uhr
Online
Eintritt frei
AUF ENGLISCH + SIMULTANÜBERSETZUNG INS DEUTSCHE + DGS + ENGLISCHE AUDIODESKRIPTION + ENGLISCHE UNTERTITEL

In einem globalen politischen Klima, das mehr denn je polarisiert und gespalten ist, diskutieren die Künstlerin, Schriftstellerin und Aktivistin Jess Thom und die Kurator*in und Forscher*in Noa Winter über die Bedeutung von kreativer, intersektionaler Zusammenarbeit und grenzüberschreitender Solidarität. Das Gespräch wird offen und inklusiv in relaxter Atmosphäre stattfinden, Beiträge aller Art sind herzlich willkommen. Nachdem sich Jess und Noa bereits bei mehreren Disability Arts-Veranstaltungen getroffen haben, diskutieren sie nun zum ersten Mal die Ideen, die ihnen besonders am Herzen liegen.

“Traveling internationally helped me appreciate how local systems and structures can impact on disabled people’s experiences and expectations. Making opportunities to discuss Disability Culture and Justice in a more global context feels exciting and essential.” Jess Thom

Hinweis Für die Teilnahme muss die Software Zoom heruntergeladen und deren Datenschutzerklärung zugestimmt werden.

Informationen zur Barrierefreiheit
Jess Thoms und Noa Winters Gespräch findet online in englischer Lautsprache mit englischer Audiodeskription statt. Außerdem gibt es englische Untertitel und eine DGS-Dolmetschung von Oya Ataman. Das Gespräch dauert 60 Minuten und das Q&A im Anschluss 30 Minuten. Das Gespräch ist so relaxed wie euer heimisches Drumherum: Macht es euch gemütlich und passt die Lautstärke und Helligkeit auf eurem Rechner euren Wünschen entsprechend an. Wer möchte, kann während der Show on und off gehen, sich für eine Pause in ein anderes Zimmer zurückziehen oder auch einfach den Laptop zuklappen. Stille ist natürlich nicht obligatorisch. Die Informationen zur Barrierefreiheit werden laufend ergänzt. Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Gina Jeske: oder 030 29 87 00 35.

JESS THOM ist Mitbegründerin von Touretteshero und führt möglicherweise ein geheimes Doppelleben als Superheldin. Als Künstlerin, Theatermacherin und erfahrene Fundraiserin unterstützt Jess derzeit ein großes Theaterprojekt in Südlondon. Jess hat seit ihrer Kindheit Ticks, erst im Alter von 20 Jahren wurde bei ihr jedoch Tourettes diagnostiziert. Von ihren Freund*innen ermutigt,  beschloss Jess, ihre Ticks in eine Quelle phantasievoller Kreativität zu verwandeln – und das Touretteshero-Projekt war geboren.

NOA WINTER ist Kurator*in und Dramaturg*in mit den Schwerpunkten Disability Arts und Barrierefreieheit. Aktuell arbeitet sie als Koordinator*in für das Berliner Projekt Making a Difference, das behinderte und taube Tanzschaffende fördert. Im Zentrum ihres Interesses stehen die selbstbestimmten Arbeitsweisen behinderter, queerer und chronisch kranker Künstler*innen, Aesthetics of Access sowie Fragen des antiableistischen Kuratierens. Zuletzt ko-kuratierte sie die Symposien Theater barrierefrei gestalten – Be prepared to make mistakes und Explodierende Zeiten, ver_rückte Räume – Disability Arts & Crip Spacetime.

MIT Jess Thom und Noa Winter Simultanübersetzung ins Deutsche Barbara Kagon, Jil Richter DGS DOLMETSCHER*INNEN Oya Ataman, Katharina Cordts ENGLISCHE UNTERTITEL Veerle Haverhals

Ermöglicht aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Medienpartner: taz. die tageszeitung.